Fehlkauf neben Fehlkauf muss nicht sein

Als Hundehalter bleibt es nicht aus, dass man beim Shopping mal daneben greift. Das Geschirr rutscht, die Leine ist zu dünn oder aus einem falschen Material, der Leckerliebeutel hängt immer schief und überhaupt….

Wir haben das auch alles hinter uns und fühlen uns aktuell recht gut ausgestattet. Nicht zuletzt wegen der vollen Kommode voller Fehlkäufe. Darum möchte ich Sie heute teilhaben lassen, welches Equipment meine Ansprüche erfüllt.

Fangen wir mit dem Equipment für die Hunde an:

  • unsere Geschirre sind Maßanfertigungen aus Gurtband mit Neopren unterlegt. Sobald meine Hunde körperlich ausgewachsen sind, bekommen sie ein bis zwei geschneiderte Geschirre für den perfekten Sitz. Dabei achte ich mittlerweile darauf, dass die Schnallen am Bauchgurt und ebenfalls auch der Leinenring auf dem Rücken unterlegt sind. So drückt der Karabiner der Leine nicht auf die Knochen und Muskeln. Diese Maßanfertigungen sind nicht oder nur unwesentlich teurer als ein gutes Standard-Geschirr. Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, die Geschirre für meine Hunde selber zu nähen.
    Mittlerweile gibt es auch Hersteller bei denen man mit guter Treffsicherheit Geschirre von der Stange kaufen kann. Die beiden Hersteller bei denen ich Erfolg hatte sind AnnyX und Niggeloh.
maßgeschneidert, ohne Polsterung am Ring und den Schnallen
Hundegarderobe – alles aufgeräumt
  • Wie im Artikel „Schleppleine- Fluch oder Segen?“ schon beschrieben, stehe ich total auf Biothaneleinen. Wir besitzen pro Hund (mindestens) eine kürzere Leine von ca. 3 m für die Wege zum Auto, durch die Siedlung und Co und jeweils eine Schleppleine von 10 – 20 m. Natürlich gibt es auch ganz wundervolle Lederleinen. Ich habe mich vor Jahren in eine Elchlederleine verliebt, doch diese war so teuer, dass ich leider verzichten musste. Zumal bei Leder eben noch ein bisschen mehr Pflegeaufwand betrieben werden muss als bei Biothane.
    Für die Spaziergänge im Dunklen haben wir zudem die reflektierenden Biothaneleinen.
Reflektierende Leine und Geschirr- Reflektoren vom Leinenkasper.de
  • zwei meiner drei Hunde haben bzw. hatten Mäntel für die dunkle und ekelhafte Jahreszeit. Der Kelpie benötigt auf Grund seines dichten Felles keine weitere Wärme. Sie hat allerdings ein Regen-Cape für die Tage mit Starkregen. Das liegt aber seit Jahren unangetastet im Schrank. Meine Ridgebacks haben alle einen Regen- und auch einen Wintermantel. Sobald es nieselte, weigerte sich meine Emma das Haus zu verlassen. Eine Prinzessin darf schließlich nicht nass werden 🙂 Sie bekam darum den Hurtta LifeGuard SturmHoodie in neongelb und leuchtete seitdem meilenweit durch das dunkle Novemberwetter. Über viele Jahre hinweg freuten sich die Ridgebacks zudem über die Hurtta Pro Wintermäntel. Vor zwei Jahren sind wir dann umgestiegen auf die Back on Track Hundemäntel. Den mochte Emma gar nicht mehr ausziehen so schön entspannte der durch die Rückgabe der Wärme die Muskeln.

    Ostsee-Wind im November
  • Leuchties, Leuchthalsbänder und Co: Das ein oder andere Jahr sahen wir aus, wie laufende Weihnachtsbäume, aber uns konnte man immerhin sehen.
    Da ich meinen Hunden auf den bekannten Feldern, Wiesen und Wegen durchaus auch in der Dunkelheit den Freilauf ermöglichen möchte, kamen wir nicht umhin, sie mit Lichtern zu behängen. Leider haben wir bei der Beleuchtung noch nicht das Optimum gefunden. Aktuell mischen wir LEUCHTIEs mit KERBL Maxi Safe Leuchtanhängern. Jeder Hund hat seine eigene Farbe, so dass wir anhand dessen wissen, welcher Hund gerade wo lang läuft. Hinzu kommen Reflektoren am Geschirr und den Mänteln.

Die Ausstattung des Menschen ist natürlich vielfältiger.

  • Leckerlietasche- ideal für die Jahreszeit ohne Jacken- oder Hosentaschen. Mein Mann schwört auf einen einfachen Beutel den er sich mit einem Clip an den Gürtel/ Hosenbund machen kann. Für mich ist das nichts, denn gerade im Winter trage ich Jacken die länger sind oder aber im Sommer so dünne Hosen und Röcke, dass ein solcher Beutel für mich unpraktisch war. Ich schwöre auf meine Bauchtasche. Dabei habe ich im Anglerbedarf gestöbert und bin bei der Cormoran Spinnangler Hüfttasche Modell 7001 hängen geblieben. In dieser Bauchtasche hat alles Platz, was ich auf Spaziergängen dabei haben möchte. Neben Leckerlies und Spielzeug ist genug Platz für feuchte Tücher, Fotoapparat, Haustürschlüssel, Zigaretten und Feuerzeug, Kotbeutel und sogar mein Handy passt da super rein. Ich nehme Daheim einfach nur die Tasche vom Haken und habe alles dabei.
Alles dabei und DIE Hände frei für die wichtigen Dinge 🙂
Selbst auf Tagesausflügen reicht diese Tasche aus
  • Die meiste Zeit des Jahres trage ich meine Lieblingsjacke auf den Spaziergängen. Es handelt sich dabei um die Softshell-Jacke MATU HOOD von Owney. Sie ist warm genug um auch durch den Herbst zu kommen, schützt sogar vor leichtem bis mittlerem Regen und ist auf Grund ihrer vielen Taschen und großen Rückentasche ideal für mich. Besonders die Rückentasche ist großartig. Dort passt auch mal die Schleppleine rein oder etwas größeres Spielzeug, dass in der Bauchtasche keinen Platz mehr gefunden hat.

    Selbst an der windigen See. mit der Softshell Matu Hood fühle ich mich super wohl
  • Gummistiefel- ganz wichtig für Herbst und den nassen Winter! Gummistiefel gibt es in JEDEM  Preissegment. Es macht also durchaus Sinn mal zu prüfen, wo die Unterschiede liegen und welche Funktionen die Modelle so haben. Da ich super schnell kalte Füsse bekomme, habe ich mit Neopren gefütterte Gummistiefel der Marke Le Chameau. Die sind ihr Geld wirklich wert und haben schon so einige Kilometer mit mir hinter sich gebracht. Der Tragekomfort und die Qualität sind auch nach vielen Jahren noch gegeben. Wer lieber dicke Socken trägt kann auf die Fütterung natürlich verzichten. Ich empfehle auf jeden Fall auf Sohle und Fußbett zu achten, nichts ist schlimmer als ein Schuh der sich unangenehm trägt.
    Da es meine Stiefel leider nur in jägergrün gibt, habe ich mir Reflektorbänder anfertigen lassen. Die strahlen wie verrückt.
Kamik- Stiefel mit Reflektoren vom leinenkasper.de
  • Natürlich habe ich auch dicke Winterstiefel für die seltene Zeit mit Schnee oder ganz frostigen Temperaturen. Ich habe mich da für die Kamik Alborg entschieden. Die dicke rutschfeste Sohle sowie der herausnehmbare Innenschuh haben mich überzeugt. Ich liebe meine kanadischen Waldbrand-Treter 🙂 Obwohl ich diese Stiefel sehr viel trage, halten sie extrem lange und sind somit extrem günstig. Selbst im Tiefschnee haben sie mir immer gute Dienste geleistet.
Kamik Stiefel für den Winter
  • Morgens vor der Arbeit ist es noch dunkel und die Abendrunde geht auch nur mit Beleuchtung? Dafür habe ich mir die Hurtta LifeGuard Outdoorweste gekauft. Ich trage sie über meiner Jacke, sie passt sogar über die dicke Winterjacke für die ganz kalten Tage. Rückentasche sowie drei Reißverschlusstaschen sind perfekt. Nicht nur meine Hunde sollen gesehen werden, auch ich werde gern früh genug erkannt. Regenabweisend und atmungsaktiv, was will man mehr?
  • Um nicht nur passiv besser gesehen zu werden, sondern auch den Weg in der dunklen Jahreszeit erkennen zu können, nutze ich eine Stirnlampe. Ich habe mir hierfür eine TIKKA von Petzl gekauft, da diese vom Preis- / Leistungsniveau TOPist. Sie bietet eine ausreichende Leuchtkraft und ist vor allem leicht, so dass sie mich beim Tragen am Kopf nicht stört. Andere Modelle waren leider nicht tauglich. Zu schwer, schlechte Lichtqualität, kurze Laufzeit usw….
  • Handschuhe sind mir sehr wichtig und gar nicht so einfach zu finden. Natürlich sollen die warm genug sein, aber ich brauche sie so dünn, dass ich damit Leckerlies greifen kann und die Reißverschlüsse der Bauchtasche benutzen kann. Die dicken Winterhandschuhe waren mir zu dick und klobig, also habe ich im Reiterladen gestöbert und mir Thermo- Reithandschuhe gekauft. Ideal für meine Bedürfnisse.

Bisher bin ich mit dieser Ausstattung sehr gut zu recht gekommen.

Weitere Fotos werden folgen!

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